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Ein dreimonatiges Kunststipendium, aus Kuala Lumpur kommend, in der "kosmopolitischen Stadt Frankfurt, (...) voller Museen und AktivitÀten".

27.10.2025

Von einer gelangweilten BerufstĂ€tigen in Kuching zu einer vielbeschĂ€ftigten Mutter von drei Kindern in Kuala Lumpur – ich verwandelte meinen endlosen Alltag in ein tĂ€gliches Ă€sthetisches Ritual und löste Probleme stets ruhig und kreativ, um mein Leben zum Besseren zu verĂ€ndern. Um mir Freiraum und Zeit zu verschaffen, mein Alter Ego auf Leinwand zu malen und meine geistige Gesundheit zu bewahren. Von einer vertrĂ€umten Mutter ĂŒber eine gute Fee bis hin zu einer ziemlich guten Mutter bin ich eine Weberin, die es wagt, große TrĂ€ume zu trĂ€umen. Ich verwebe Fakten und Fiktion, Figuren, Flora und Fauna, Folklore und MĂ€rchen, Fantasie und Frustration zu Mode und in Zukunft zu Essen. Ich arbeitete als Teilzeit-Kunstlehrerin, um meine kreative Karriere zu unterstĂŒtzen. Ich nahm weiterhin an Kunstwettbewerben und offenen Ausschreibungen teil, die mir lebensverĂ€ndernde Belohnungen einbrachten. Ein dreijĂ€hriges kostenloses Kunststipendium, um fernab meiner Heimatstadt am Malaysian Institute of Art Bildende Kunst zu studieren. Ein Augenöffner: ein Commonwealth-Stipendium fĂŒr Kunst und Handwerk, das mir einen einsamen sechsmonatigen Kunstaufenthalt in einem Vorort von West-Sydney ermöglichte, fernab meiner Komfortzone. Ein kunsthistorischer Aufenthalt in der kosmopolitischen Stadt Frankfurt, fernab von meinem kranken Ehemann, voller Museen und AktivitĂ€ten. Ich bin dankbar fĂŒr jeden Ort und jeden Moment, an dem ich gewesen bin, dafĂŒr, dass ich liebe Menschen getroffen habe, die mich unterstĂŒtzt und mich gehen lassen haben. Damit ich meinen kreativen Traum verfolgen konnte. Danke, Mama Juliana Lee und Ehemann Soh Chee Khoon.

Yih-Yiing Shia